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Arbeitgeber Nachholbedarf Facebook

Arbeitgeber: Nachholbedarf auf Facebook

29.10.2012 | 15:10 |   (Die Presse)

Die Karriereseiten im Sozialnetzwerk bleiben weit hinter ihrem Potenzial.

281 sogenannte Karrierepages in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die deutsche Social-Media-Agentur atenta für eine Studie ausgemacht und untersucht. Auf solchen Seiten versuchen sich Unternehmen als Arbeitgeber zu positionieren und mit potenziellen Mitarbeitern und Nachwuchs in Kontakt zu treten. Fazit: Das Bewusstsein ist da, es gibt eine gewisse Professionalisierung, aber insgesamt werden die Möglichkeiten von Facebook noch nicht besonders gut genutzt.

Nur auf knapp der Hälfte der Seiten werden freie Stellen ausgeschrieben. Ebenso wenige stellen das dahinter stehende Unternehmen ausführlich vor. Auch um die Interaktivität, eigentlich Kern des nicht statischen Web, steht es schlecht bestellt. Auf nur 53 Prozent der Seiten wird geantwortet, wenn Fans Fragen stellen oder kommentieren. Immerhin haben laut Studie 78 Prozent der Seitenbetreiber eine dem Netzwerk angemessene Tonalität gefunden.

Österreich erst am Anfang

„In der Gesamtbetrachtung zeigt die Studie, dass sich Facebook-Karrierepages in Deutschland als fester Bestandteil im Employer Branding und Personalmarketingmix etablieren, während dieser Trend in Österreich und der Schweiz noch am Anfang steht“, heißt es in der Studie. 10 der 281 Seiten stammen aus Österreich.

Insgesamt lassen sich die Auftritte in Angebote für Lehrlinge (20 Prozent) und allgemeine Karrierepages (80 Prozent) einteilen. Durchschnittlich postet eine solche Seite zwölf Beiträge pro Monat. Insgesamt reicht die Spanne an monatlichen Postings von null bis 86. Auf etwa der Hälfte gibt es Videos zu sehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.10.2012)

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